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Am 17. August 1991, haben
wir unsere Old-Dixielandband gegründet. Erwähnenswert ist, dass wir
die Bassgeige durch ein Sousaphon und das Schlagzeug mit einem Washboard
ersetzten. Die Zugposaune und das Klavier liessen wir einfach weg. Der
Rest der Besetzung ist eigentlich Standard. Unser musikalisches Repertoire reicht von alten bekannten Dixienummern bis hin zu fetzigen Eigenkompositionen. Durch die spezifische Besetzung sind wir gezwungen, aus bekannten Stücken eigene Arrangements zu kreieren. Dies verleiht unserem Dixiesound die Eigenständigkeit, die unsere Fans zu schätzen wissen. Seit der Gründung unserer
Band bis zum heutigen Zeitpunkt, können wir über 400 Auftritte verbuchen.
Einige davon haben unsere Fans und wir in besonders guter Erinnerung. Unser grösster bisheriger
Erfolg ist der Gewinn des kleinen. Prix-Walo bei der Veranstaltung "Best
of Prix-Walo-Sprungbrett", in der Sparte Jazz, im Dezember 1996. |
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Nun kommen
wir endlich zum interessantesten Teil, der Vorstellung unserer Unser Ziel ist es, Ihnen, liebe Leser, mit frisch fröhlichen Bildern einen gewissen Einblick in unser inneres Musikerleben zu gewähren. Aus psychologischen Gründen ist die Reihenfolge der Vorstellung alphabetisch, weil Musiker ja bekanntlich als Mimosen gelten. (Anmerkung des Autors:" Bei auftretenden musikalischen Nebenwirkungen fragen Sie Ihr Musikgeschäft oder CD-Shop")
So, nun lasst uns starten mit unserem Washboarder, Beat Galli |
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Sein Blick und sein Grinsen verrät uns eigentlich schon alles. Er ist der absolut coolste Typ der Band. Seine Sprüche sind unverkennbar und seine Art das Washbrett zu spielen ist unvergesslich. Er hat von uns allen die grösste Lebenserfahrung, in fast jeder Hinsicht. Beat ist gelernter Feinmechaniker und zudem ein gefürchteter Schlüssel- und Tresorspezialist. Es gibt fast nichts, was der Junge nicht aufkriegt. Tätig im Schlüssel-Shop Thun. Sein Slogan:"Tun wir es, das Leben ist zu kurz." |
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Der nächste im Alphabet ist unser Banjoplayer, Marino Gaudini |
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Genannt, die Mücke. Immer wieder erstaunlich, welche Anschlagfrequenz sein rechtes Handgelenk verkraften muss. Er hat das feinste musikalische Gehör der Band und ist daher auch unser "Harmonizer". Bestimmte Tonfolgen singt er aus dem Stegreif in so hohen Lagen, dass man das Gefühl bekommt, es fehle ihm was!? Geniesst mit schallendem Lachen die Witze seiner Bandkollegen. Um zu beweisen, dass ein Saitenspieler auch blasen kann, spielt er das Kazoo mit Wonne. Marino ist gelernter Elektromonteur. Seit aber fast 14 Jahren ist er als Fachbeamter EDV im Bundesamt für Informatik und Telekommunikation BIT tätig. Sein Slogan: "Wann gibt's was zu essen?"
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Der Dritte im Bunde ist unser Klarinetten und Saxophonspieler, Bruno Kyburz |
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Früher wurde er die "Locke" genannt, heute ist er für uns dr Nöldi. Durch seine Art zu spielen wurde er sowas wie ein Markenzeichen der Band. Seine akrobatischen Staccatos sowie die Fingerfertigkeit und das Feeling beweist er in den Stücken "Jakety Sax" und "China Boy". Durch seine fein eingestellte Seelenantenne neigt er bei seinen Improvisation immer wieder dazu, uns deutlich zu machen, dass er noch viel zu lernen habe. Bruno ist gelernter Instrumentenmacher und Reparateur, tätig in seinem eigenem Betrieb, S&B AG, in Amsoldingen. Sein Slogan:" Nämemer no ä Ggäffu" |
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Es folgt der jüngste der Band, unser Trompetenspieler, Peter Racheter |
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Ein toller Tänzer wäre er nie geworden. Deshalb spielt er wahrscheinlich die Trompete mit Herz und Seele. Seine virtuose Technik stammt von der klassischen Ausbildung her und ist nicht zu überhören. Wenn er nicht so nervös wäre, müsste er nur noch an seinem Vibrato arbeiten. Bei den Proben beweist er immer wieder seine schnelle Auffassungsgabe für Melodien. Übung macht eben den Meister. Peter ist gelernter Hochbauzeichner. Als studierter Architekt HTL versucht er seine Trompetensolis mit einem Hurikanfesten Fundament zu versehen. Sein Slogan: "Sorry Giele...." |
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Den Abschluss der Vorstellung macht unser Sousaphonspieler, Christian Steck |
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Ausser seinem fundamentalen Bass-Spiel auf dem Sousaphon ist er der Clown der Band. Er ist dafür bekannt, bei Live-Auftritten mit seinen Sprüchen und seiner witzigen Art, nicht nur das Publikum, sondern auch die Band zum Lachen zu bringen. Wir sind immer wieder erstaunt darüber, mit welcher Puste er soviel Power aus seinem Bass bringt. Einmal Tiger Rag und zurück, - mehr verraten wir hier nicht. Christian ist gelernter Bierbrauer. Seit aber fast 11 Jahren ist er als Dienstchef im Bundesamt für Bauten und Logistik BBL tätig. Sein Slogan: "Ein Mary Long Extra bitte!" |
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Jetzt aber die schon fast preisgekrönte Schlussfrage: Woher eigentlich der Name THE GLUG GLUG FIVE ? Schon von Anfang an hatten wir immer die Absicht, anders zu sein und anders zu tönen als alle anderen Dixieformationen. Dazu gehört eben auch ein etwas ausgefallener Name, GLUG GLUG. Er hat nichts mit Trinken zu tun. Nein. Sondern, soll das Wasser beschreiben, das im Zusammenhang mit den alten Badeanzügen steht. Der andere Vorteil dieses Namens ist, dass man ihn in allen Landessprachen aussprechen kann und wir sind immer je länger der Überzeugung:" Der Name ist international ". Kontakt: Marino
Gaudini Tel. ab 18:00 Uhr: 032 393 77 63
Januar 2007, Gd |